Chronik
Die erste schriftliche Erwähnung von Schnufenhofen erfolgte im Jahre 1180 im berühmten “Codex Falkensteinensis” als “Snovinhovin”, ist aber wie alle umliegenden Orte sicher wesentlich älter. Die wechselhafte Geschichte des 30-jährigen Krieges und ein Großbrand im Jahre 1859 sind am “Ort mit Marktrecht” nicht spurlos vorübergegangen. Bereits im Jahre 1688 wird erstmals eine Schule genannt. Rege Bautätigkeit haben Schnufenhofen mit einem “Dorfhaus” (im Jahre 2000 erbaut) auf erfreuliche 366 Einwohner ansteigen lassen, wobei die ländliche Struktur des Dorfes erhalten blieb.
Ereignisse in der Jahresübersicht:
ca. 800
Gründung des Ortes
1180
Im Codex Falkensteinsis wird "Snouvinhovin" das erste mal genannt
1202
Das Kloster Plankstetten besitzt einen Hof in Schnufenhofen
1291
Ein R. Snovenhover wird als Bürger von Neumarkt genannt
ca. 1300
Das Geschlecht der Puttersberger auf dem Berglershof wird genannt
1326
Schnufenhofen liegt im Amte Holnstein (bis zum 19. Jh.)
1377
Das Geschlecht der Schweppermann nachweisbar
ca.
1419
Stiftung der Frühmesse
1480
Kooperator der Pfarrei Waldkirchen in Schnufenhofen
1542
Einführung der Reformation
1600
Pfarrei mit einem eigenen Pfarrer bis zum Beginn der Rekatholisierung 1626
1631
Graf Tilly übernimmt Holnstein und bemüht sich in Schnufenhofen die Frühmesse mit einem eigenem Pfarrer zu besetzen.
1688
Erstmals wird eine Schule genannt
1719
Erster Abtrennungsversuch von der Pfarrei Waldkirchen
1796
Kampf zwischen Franzosen und Österreichern findet auch auf Gemeindegebiet statt
1808 Schnufenhofen gehört zum Steuerdistrikt Großalfalterbach und wird 1811 eingemeindet
1818
Wieder eigene Ruralgemeinde
1835
Neubau der Schule
1837
Schnufenhofen kommt mit dem Landgericht Beilngries zum neuen Regierungsbezirk Mittelfranken
1859
Am 03. August brannte die gesamte nördliche Dorfhälfte, Schule und Dachstuhl nieder
1865
Ludwig Auer wird Lehrer und gründete den kath. Erziehungsverein
1884
Gründung der freiwilligen Feuerwehr im Gasthaus Weigl
1926
Schnufenhofen wechselt vom Bezirksamt Beilngries zum Bezirksamt Parsberg
1953
Neubau des Schulhauses
1958
Bau einer moderneren Wasserleitung
1961
Neubau der Straße von Seubersdorf nach Holnstein
1964
Flurbereinigung
1974
Gemeinde wird im Rahmen der Gebietsform aufgelöst und verliert die Selbstständigkeit